Shared Reading ist Austausch und Begegnung.


Mit Shared Reading® gelingt die Begegnung im öffentlichen Raum. Menschen aus völlig unterschiedlichen Hintergründen und sozialen Schichten kommen hier zusammen. Mit erstaunlicher Wirkung: die Teilnehmer fühlen sich respektvoll behandelt, sie denken positiver, sind ausgeglichener, entschleunigt. Sie verstehen sich selbst und andere besser. Ihr Selbstvertrauen wird gestärkt, ihr Leben wird selbstbestimmter. Das Gefühl, „festgefahren“ zu sein, nimmt ab. Nahezu alle Teilnehmer berichten, dass sie sich nach Shared Reading besser fühlen. Deshalb kommen sie auch gerne wieder, Woche für Woche.

Das Gedicht ist auf herrliche Weise vollkommen nutzlos –
so nutzlos wie ein Lachen nutzlos ist,
ein jähes Glücks- und Hochgefühl, ein absichtsloses Spiel.
— Jan Wagner, "Die Sandale des Propheten"
 

Öffentliche Institutionen wie Bibliotheken, Gemeinde- oder Jugendzentren und auch kirchliche Einrichtungen haben heute den Anspruch, ein lebendiger Aufenthaltsort jenseits von Wohnung und Arbeitsplatz zu sein. Ein dritter Ort. Shared Reading kann diese Entwicklung maßgeblich unterstützen. Denn Shared Reading spricht alle Menschen an: kein Vorwissen ist nötig, jeder Teilnehmer kann sofort einsteigen und loslegen. Die Kosten für die öffentliche Institutionen sind überschaubar – die Wirkung dafür umso größer.

 

Shared Reading

  • lässt Menschen die Bibliothek als lebendigen Ort des Austauschs und der Gemeinschafterleben

  • bereichert die Teilnehmer und tut wohl

  • unterstützt Bibliotheken bei der Suche nach ihrer Rolle in der Wissensgesellschaft

  • ist eine offene Einladung, sich mitunter Geschichten und Gedichten zu begegnen

  • gelingt auch ohne "Bescheid" zu wissen